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Informationen zum GlüStV 2021
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Newsblog vom 29.06.2021 | Wo spielen wir denn jetzt?

Newsblog vom 29.06.2021 | Wo spielen wir denn jetzt?


Der neue Glücksspielstaatsvertrag steht in den Startlöchern. In 2 Tagen tritt er in Kraft.

Kann man dann nirgendwo mehr spielen als Deutscher?
Doch, natürlich kann man das. Die Rechtslage mal außen vor, stehen nach wie vor hunderte Anbieter zur Verfügung. Mit dem GlüStV werden willige Anbieter reguliert. Die Interessenten bekommen dann eine „deutsche Glücksspiellizenz“ und müssen sich an Regeln und Vorgaben halten, die wir hier schon mal näher erläutert haben.

Eine kurze Zusammenfassung:
haeckchen 1000€ Einzahllimit pro Monat (übergreifend für alle DE Anbieter)
haeckchen Max. 1€ pro Dreh am Slot
haeckchen Min. 5 Sekunden zwischen 2 Drehs
haeckchen 5-minütige Pause nach 60 Minuten Spielzeit
haeckchen Keine Live- und Tischspiele mehr
haeckchen Keine Jackpotspiele
haeckchen Anbindung an OASIS-Sperrsystem

Wer setzt diese Regeln um? Wer bekommt eine „DE-Lizenz“?
Grundsätzlich kann man schon mal in 2 Kategorien unterscheiden:
– Casinos mit einer Lizenz aus Malta (MGA)
– Casinos mit einer Lizenz aus Curacao

Es gibt natürlich noch weitere Lizenzgeber, wie UK, Kahnawake etc. Diese sind für das Thema aber eher irrelevant.

Die jetzigen Anbieter mit MGA Lizenz haben sich teilweise schon ab Beginn des Umlaufbeschlusses vom 15. Oktober 2020 an die neuen Regularieren gehalten. Die als fälschlicherweise genannte „Übergangsphase“ beinhaltet die o.g. Regeln und Vorgaben und sollten einen bestmöglich fließenden Übergang bis zum Inkrafttreten des neuen GlüStV ermöglichen.

Andere Casinos mit MGA Lizenz haben sich schon letztes Jahr aus dem deutschen Markt zurückgezogen (wie z.B. RIZK) und wiederum andere haben gar nichts gemacht und ihr Angebot bis heute unverändert bestehen lassen (wie z.B. PLATINCASINO).

Bei den Casinos mit Curacao Lizenz sieht es etwas einfacher aus. In vermutlich mehr als 95% der Fälle ist dort alles geblieben wie immer. Auch wird sich hier ab 01.07.2021 nichts ändern. Warum das so ist, erläutern wir in einem weiteren Newsblog.

Also kann man jetzt einfach in einem „Curacao Casino“ spielen?
Naja, klar. Grundsätzlich schon. Das konnte man vorher schon und wird es auch weiterhin können (wie gesagt; die Rechtslage lassen wir mal außen vor).
Der Wermutstropfen dabei ist, dass Casinos mit einer Lizenz aus Curacao nicht immer den besten Ruf haben. Zum einen ist die Lizenz vergleichsweise schnell, günstig und unkompliziert zu bekommen. Zum anderen, bzw. schlussfolgernd daraus sind die Anforderungen, was Spielerschutz, Compliance und Vertrauenswürdigkeit angeht, nicht immens hoch. Nicht immer!

Es gibt ohne Frage ein Meer an Anbietern mit solch einer Lizenz und gefühlt werden es täglich mehr. Doch es gibt auch sehr viele „weiße Schafe“, die mindestens genauso seriös sind, mit beliebte Anbieter mit MGA Lizenz. Oftmals gibt es vermeintliche Schikanen schon beim Verifizieren von Spielerkonten, wie z.B. ein Selfie mit der entsprechenden Casinoseite im Hintergrund und ähnliches. Das ist durchaus fragwürdig, andererseits werden beim deutschen IDent Verfahren ebenfals Bild und auch Videomaterial zur Legitimation verwendet. Es muss sich also jeder selbst eine Meinung bilden was für einen zumutbar ist und was nicht. 😉

Zahlen die Curacao-Casinos auch aus?
Wie schon erwähnt, gibt es nach unserer Erfahrung und auch Recherche bei Mitstreitern viele gute Erfahrungen und auch blitzschnelle Verifikationsprozesse und eben auch Auszahlungen. Das FASTPAY-CASINO ist da nur eines von vielen. Grundsätzlich gilt: Sofern man sich an alle Regeln und Vorgaben eines Casinos hält und die ein oder andere Verifikationsmethode auch mitmacht, sollte man seine Auszahlung auch bekommen. Wir wissen, dass das manchmal ein langer Prozess mit vielem Haareraufen sein kann; aber das kann einen auch in einem „MGA-CASINO“ passieren!


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